Besiege deine Zweifel und verwirkliche deinen Traum von der Weltreise

Den Traum von der Weltreise träumen sicher viele. Für diejenigen, die den Schritt wagen und ihren Traum zur Realität machen, stellt sich unausweichlich die Frage nach der Finanzierung. Denn leider gibt es die Weltreise in der Regel nicht umsonst und von potentiellen Lotto-Gewinnen gehen wir an dieser Stelle mal nicht aus. Deshalb beschäftigen wir uns in diesem Beitrag mit allen Fragen rund um das Thema Weltreise Finanzierung und geben dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Budgetplanung an die Hand. Dabei gehen wir u. a. auf folgende Fragen ein:

  • Wie schätze ich die Kosten und damit das notwendige Budget für meine Weltreise?
  • Wie stelle ich einen Sparplan zur Finanzierung meiner Weltreise auf?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, um eine Weltreise zu finanzieren?

Am Ende gibt’s noch einen Einblick, wie wir bei der Kosten- und Budgetplanung für unsere Weltreise vorgegangen sind. Los geht’s!

Kosten für die Weltreise schätzen

Wer eine Weltreise plant, stellt in der Regel schnell fest, dass sowohl vor der Reise als auch während der Reise (und ggf. sogar danach) einiges an Kosten auf einen zukommen.

Vor der Reise benötigst du eventuell noch spezielles Equipment, das du bisher nicht hattest. Das beinhaltet z. B. kleinere Ausgaben für Reisewäscheleine oder Reisebesteck aber unter Umständen auch größere Ausgaben, wie beispielsweise Reiserucksäcke oder eine neue Kamera (um nur mal eine mini-Auswahl an Dingen zu nennen, die auf unserer Vorbereitungsliste standen). Im Nachhinein betrachtet würden wir diese Dinge als eine Art „versteckte Kosten“ bezeichnen, weil wir sie auf den ersten Blick nicht auf dem Schirm hatten und sich doch einiges angesammelt hat.

Was während der Reise kostenmäßig auf einen zukommt ist offensichtlicher: Transportkosten (Flug, Bahn, Mietwagen /-Roller etc.), Übernachtungskosten, Lebensmittel, Freizeitaktivitäten und alles was unter diese Sparte fällt.

Wenn du deinen Job für die Weltreise kündigen möchtest, können auch im Nachgang noch Kosten anfallen, die du in deiner Budgetplanung berücksichtigen solltest, wie zum Beispiel Kosten für Miete und Lebensunterhalt bis ein neuer Job gefunden ist.

Um effektiv sparen zu können, solltest du dir deshalb darüber im Klaren sein, wie viel Geld du insgesamt „pi mal Daumen“ für deine Weltreise brauchen wirst. Aber wie lassen sich die Kosten für eine Weltreise eigentlich schätzen? Wir zeigen dir, wie du Schritt für Schritt bei der Budgetplanung vorgehen kannst.

Um dein notwendiges Weltreisebudget zu schätzen, solltest du dir zuerst über ein paar Rahmenbedingungen im Klaren werden. Diese sind natürlich nicht in Stein gemeißelt, wir brauchen sie aber für eine erste annahmenbasierte Schätzung:

  1. Reisezeitraum: Für wie viele Monate möchtest du circa verreisen? Vielleicht 6 Monate? Oder lieber gleich ein ganzes Jahr?
  2. Reiseroute: In welche Länder möchtest du gerne reisen? Liegt dein Schwerpunkt eher auf Südost-Asien? Oder reizen dich eher Australien oder die USA?

Wenn diese beiden Fragen beantwortet sind (wie gesagt, hier ist noch nichts in Stein gemeißelt), kann eine erste Recherche beginnen. Auf der Hand liegt: einige Länder und Regionen sind teurer als andere. Um ein Gefühl für die anfallenden Kosten zu bekommen, sind die Erfahrungen anderer immer eine gute Orientierungshilfe. Durchstöbere also im ersten Schritt am besten Foren oder Blogs (wie diesen hier 😉), um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel andere für eine ähnliche Reisedauer in den von dir gewählten Ländern ausgegeben haben. Natürlich wird sich das nicht genau mit deinen Ausgaben decken, gibt aber ein gutes erstes Gefühl dafür.

Für einen angemessenen Vergleich spielt auch deine Art zu Reisen eine große Rolle. Ziehst du deine gesamten Informationen aus Reiseblogs von Backpackern, die ausschließlich in Hostels und Schlafsälen nächtigen, du dich aber lieber im vier-Sterne Hotel am Pool räkelst, werden die Kosten vermutlich stärker auseinander fallen. Damit kommen wir zum nächsten Punkt:

3. Die Art zu Reisen: Bist du eher der Hostel- und Schlafsaal-Typ oder der vier-Sterne-Hotel-mit-Pool-Typ? Oder irgendwas dazwischen?

Wenn diese Frage geklärt ist, empfiehlt es sich Online-Portale für Unterkünfte am Standort deiner Wahl zu durchforsten. Das muss auch gar nicht in die Tiefe gehen, drei oder vier Stichproben reichen in der Regel schon aus, um ein Gefühl für die Unterkunftspreise in unterschiedlichen Regionen zu erhalten. Wer es genauer wissen will, kann gezielt nach bestimmten Städten und Gegenden suchen, die potentiell auf der Reiseroute liegen oder auch nach Lebensmittelpreisen (hier stellt sich die Frage: kochst du lieber selbst oder lässt du auch gerne mal für dich kochen). Aber es sollte wirklich nicht unnötig kompliziert werden.

4. Kosten vor der Weltreise: Bist du bereits bestens ausgestattet oder benötigst du noch einiges an Equipment für deine Weltreise?

Auch hier genügt es völlig, grob zu überschlagen, was ggf. noch alles an Kosten vor der Weltreise anfällt. Am besten arbeitest du auch hier mit Schätzwerten, z. B. aus dem Bauch heraus 200 € für einen neuen Reiserucksack, 800 € für eine neue Kamera usw. Dadurch findest du gleichzeitig deine „Schmerzgrenze“ für bestimmte Dinge und ihren Preis heraus, was ein praktischer Nebeneffekt ist.

5. Kosten nach der Weltreise: Hast du z. B. vor, deinen Job für die Weltreise zu kündigen? Dann bietet sich ein Zusatzpuffer an!

Überlege dir, ob du für die Zeit nach deiner Weltreise noch einen Geldpuffer benötigst. Kündigst du beispielsweise deinen Job, wirst du nach der Rückkehr gegebenenfalls erstmal eine neue Arbeit suchen aber trotzdem Miete zahlen. Berechne solche Szenarien in dein Reisebudget ein.

6. Rücklagen: Aus unserer Sicht ist es außerdem sinnvoll, auf die geschätzten Weltreisekosten immer noch einen Risikopuffer oben drauf zu schlagen. Dinge können schief gehen oder die Kostenschätzung fiel zu gering aus und schon entstehen unerwartete Kosten, die deine Weltreise nicht direkt zu einem Ende bringen sollen.

Am einfachsten ist es nun, alle Informationen in einer Liste zusammen zu tragen, einen Strich darunter zu ziehen und entweder mit einem Gefühl von „Yay, nur noch fünf Monate sparen“ oder „OMG in diesem Leben bekomme ich das NIEMALS zusammen gespart“ dazustehen. Für den ersten Fall: Herzlichen Glückwunsch, fang gedanklich schon mal an zu packen! Für den zweiten Fall kommt hier die gute Nachricht: Du hast erstmal eine Grobschätzung unter bestimmten Annahmen erstellt. Schau deine Liste jetzt nochmal kritisch durch. Hast du vielleicht nur sehr teure Länder aufgeschrieben? Dann suche nach günstigeren Alternativen und ersetze einige Reiseziele dadurch. So kannst du jeden Punkt der Liste nochmal genau durchgehen und sehen, wo du bereit bist, Kompromisse einzugehen und was auf jeden Fall drauf bleiben muss.

Da wir nun die ungefähren Kosten für die Weltreise kennen, widmen wir uns als nächstes der Frage, wie lange wir brauchen, um das notwendige Budget dafür aufzubringen: Wir erstellen einen Sparplan.

Sparplan für die Weltreise aufstellen

Einen Sparplan für die Weltreise aufzustellen hilft dir in zweierlei Hinsicht. Ein Sparplan…

  1. …ermöglicht dir eine bessere Kontrolle über deine laufenden Einnahmen und Ausgaben und
  2. …setzt das Startdatum für deine Weltreise fest.

Die eigenen Finanzen im Blick zu haben öffnet einem doch hin und wieder die Augen. Denn seien wir ehrlich, wer weiß schon aus dem Kopf heraus wohin monatlich das verfügbare Budget genau fließt? Hierfür gibt es hilfreiche Tools im Internet, Stichwort: Haushaltsbuch. Dabei stellt man sein monatliches Gehalt den laufenden Kosten gegenüber und teilt letztere in die Gruppen fix und variabel, um sich einen Überblick zu verschaffen. Auf diese Weise haben wir beispielsweise, gerade in der Pandemie, festgestellt, dass sich die monatliche Fahrkarte für die Straßenbahn nicht gegenüber Einzelfahrkarten rentiert.

Überlege dir also, in welcher Höhe Fixkosten (z. B. Miete und laufende Verträge) und welche variablen Kosten (z. B. Restaurantbesuche, Kino etc.) monatlich bei dir anfallen und schaue dann, wie viel Geld am Monatsende übrig bleibt. Dieser Betrag ist dein Überschuss, den du direkt beiseite legen kannst (bspw. indem du ihn auf ein Tagesgeldkonto überweist, damit es aus den Augen ist). Wenn du nun den oben ermittelten Gesamtbetrag der geschätzten Weltreisekosten durch deinen monatlichen Überschuss teilst, erhältst du die Anzahl an Monaten, die du sparen musst, um den Gesamtbetrag am Ende auf dem Konto zu haben (solche Scherze wie Inflation rechnen wir hier mal nicht mit ein).

Damit steht also auch die Dauer, die du benötigst, um dein notwendiges Budget anzusparen. Dauert dir zu lange? Im nächsten Abschnitt zeigen wir dir, welche Möglichkeiten du hast, den Startzeitpunkt deiner Weltreise in greifbare Nähe zu bringen.

Möglichkeiten zur Finanzierung einer Weltreise

Wer eine Weltreise plant, will am liebsten direkt packen und los. Da macht einem die Aussicht auf „noch zwei Jahre sparen“ natürlich wenig Freude. In diesem Abschnitt haben wir einige Ideen für dich zusammen gestellt, um die Dauer bis zum Start deiner Weltreise zu verkürzen.

Das bringt uns zu Finanzierungsmöglichkeit eins:

Möglichkeit 1 zur Weltreisefinanzierung: Während der Reise arbeiten

Es ist ein beliebtes Modell, nach der Schule oder nach dem Studium erst mal einige Zeit im Ausland zu verbringen. Finanziert wird das z. B. durch Work and Travel. Sprich: Im Zielland wird nicht nur gereist, sondern auch Geld verdient, in der Regel durch irgendwelche Saison-Jobs wie bspw. arbeiten auf einer Farm oder Ähnliches. Warum auf diese Weise nicht auch gleich eine ganze Weltreise finanzieren? Am Ende geht es darum, nicht nur schnell von einem Ort zum nächsten zu reisen, sondern auch so viel wie möglich von der Kultur eines Landes mitzubekommen. Und wo zeigt sich Kultur besser als am alltäglichen Leben der Einheimischen teilzuhaben?

Der große Vorteil von Work and Travel ist, dass du keine riesigen Summen vor der Reise ansparen musst. Einen Teil allerdings schon, mindestens das erste Flugticket und die erste Unterkunft wollen schließlich im Voraus bezahlt werden. Außerdem raten wir persönlich immer dazu, einen finanziellen Puffer auf der Seite haben, nur für den Fall, dass etwas nicht wie geplant klappt oder sonstige unerwartete Kosten anfallen. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Art zu reisen weniger die Gefahr birgt, durch ein Land „durch zu rauschen“. Die Wahrscheinlichkeit liegt hoch, dass Jobs eher weniger nur für ein paar Tage vergeben werden, sodass sich die Dauer eines Aufenthalts in einem Land vermutlich erhöht, was einen wiederum tiefer in die Kultur eines Landes eintauchen lässt.

Der Nachteil an Work and Travel ist allerdings, dass du dich bei jedem größeren Orts- oder Länderwechsel immer wieder um eine neue Geldquelle kümmern musst, sprich: Du musst erstmal auf Jobsuche gehen. Aber vielleicht hast du ja ein Hobby, das du zu Geld machen kannst. In Gebieten mit Strandnähe gibt es zum Beispiel unzählige Surfschulen, die ggf. Unterstützung brauchen. Wenn du dich in einer Region bereits besonders gut auskennst, kannst du Führungen für Touristen anbieten und vieles mehr.

Nicht so der Typ für’s Reisen UND Arbeiten? Dann entspricht dir diese Variante vielleicht eher…

Möglichkeit 2 zur Weltreisefinanzierung: Sparen, sparen, sparen

Es liegt auf der Hand: Wer das notwendige Budget für die Weltreise nicht bereits auf dem Konto hat und während der Reise nicht arbeiten möchte, muss sich die anfallenden Reisekosten vorab zusammen sparen. Die offensichtlichste Variante dafür ist, einen Teil des monatlichen Gehalts auf die Seite zu legen. Dazu bieten sich z. B. Tagesgeldkonten an, weil das Geld damit erstmal „außer Sichtweite“ ist und sich nicht mit dem restlichen Geld für deinen Lebensunterhalt mischt. So läufst du nicht Gefahr, es leichtfertig auszugeben.

Sparen korreliert meist mit der Tatsache, weniger Geld für andere Dinge zur Verfügung zu haben. Möchtest du also zusätzlich zu einem Teil deines Monatsgehalts Geld beiseite legen, haben wir drei Ideen für dich:

  1. Unnötige materielle Gegenstände aus deinem Besitz verkaufen: Mal ehrlich: wir haben alle einen Haufen Zeug in unserer Wohnung. Wenn wir beide darüber nachdenken, was in unserer Wohnung wirklich wichtige Dinge sind, sei es aus emotionaler Sicht oder weil wir sie immer wieder brauchen, kommen wir auf gefühlt 1/3 aller Dinge, die wir problemlos entsorgen könnten, ohne, dass wir großartig etwas davon merken würden. Wirf doch auch mal einen kritischen Blick auf deine Besitztümer und überlege dir, von welchen Gegenständen du dich problemlos trennen könntest. Statt diese Dinge weg zu werfen oder zu verschenken, versuche, sie zu Geld zu machen und sie (z. B. online) zu verkaufen. Ebay Kleinanzeigen dürfte eines der bekanntesten Online Portale für solche Zwecke sein. Möchtest du Kleidungsstücke verkaufen, bietet sich beispielsweise die online Plattform Vinted an.
  2. Mach dein Hobby zu Geld: Du bist möglicherweise künstlerisch begabt und begeisterst damit nicht nur dich selbst sondern auch andere? Perfekt! Nutze das, um nebenbei ein bisschen Geld zu verdienen. Über Online Portale wie bspw. Etsy kannst du eine Menge selbst gemachter Dinge verkaufen wie Gemälde, selbst genähte Kleidung, Schlüsselanhänger, Lesezeichen und vieles mehr.
  3. Wirf einen kritischen Blick auf deine Ausgaben: Die oberen beiden Ideen haben sich mit der Frage beschäftigt, wie du deine Weltreise finanzieren kannst, indem du mehr Geld einnimmst und so mehr davon zurücklegen kannst. Im Gegensatz dazu soll diese dritte Idee dir einen Anreiz geben, deine monatlichen Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen und damit deine Ausgaben zu senken. Ein Beispiel aus unserem Leben: wir bestellen hin und wieder mal gerne Essen über einen Lieferdienst zu uns nach Hause. Dagegen ist generell natürlich nichts einzuwenden. Durch Home Office und Pandemie ist das zwischenzeitlich allerdings etwas aus den Fugen geraten und wir haben es etwas damit übertrieben. Genau dieser Punkt kam auf unsere „weniger davon“-Liste unseres Weltreisesparplans. Stattdessen: „mehr davon“ selbst kochen. Wenn du gerne mit Listen arbeitest, ist so eine Aufstellung vielleicht auch etwas für dich.

So viel zur Theorie, jetzt wird’s praktisch: Wir geben euch einen Einblick, wie wir unsere Weltreise finanziert haben und wie wir dabei vorgegangen sind (Spoiler: die meisten der oben beschriebenen Schritte haben wir selbst so oder so ähnlich durchlaufen).

Und so haben wir’s gemacht

Zu Beginn, als die Idee „Weltreise“ in unseren Köpfen zu kreisen und zu wachsen begann, haben wir bezüglich des Zeitraums immer von „mindestens sechs Monaten“ gesprochen. Daraus wurde schnell ein Jahr. Was die Form der Finanzierung der Weltreise betrifft, war die Entscheidung auch schnell getroffen: auf jeden Fall wollten wir das Geld vor der Reise ansparen, um uns während des Auslandsaufenthalts keine großen Gedanken über unsere finanziellen Mittel machen zu müssen.

Nachdem der Zeitraum fix war, überlegten wir uns eine sehr grobe Reiseroute. Im Endeffekt haben wir im Brainstorm-Verfahren erstmal alle Länder aufgelistet, die wir gerne bereisen wollten und dann nach und nach justiert und einige Länder wieder gestrichen. Um Kostenmäßig die Balance zu halten, haben wir z. B. darauf geachtet, nicht zu viele sehr teure Länder auf der Liste zu behalten. Außerdem wollten wir auch keine zu große Anzahl an Ländern auflisten, da wir genug Zeit haben wollten, um entspannt viele verschiedene Orten und Fassetten eines Landes kennen zu lernen und nicht jeden Tag die Unterkunft wechseln zu müssen.

Um ein Gefühl für die anfallenden Kosten in den einzelnen Ländern zu bekommen, haben wir eine Vielzahl an Reiseblogs durchstöbert, die Informationen gesammelt, verglichen und die Einzelwerte addiert. Auch auf Portalen wie bspw. YouTube gibt es einige Videos zu dem Thema, wobei diese meist sehr Umfangreich sind und sich nicht auf das Wesentlichste konzentrieren.

Da die meisten Reiseblogger als Backpacker unterwegs sind und möglichst günstig reisen, haben wir auf diesen Betrag noch eine Schippe an geschätzten Kosten darauf gepackt. Im Vergleich zu früher bevorzugen wir bzgl. der Unterkünfte mittlerweile Bed&Breakfast, Hotels oder Airbnb Wohnungen. Ab und zu werden wir auf unserer Weltreise außerdem auch sicher mal in Restaurants essen, die vielleicht nicht ganz so günstig sind, wie sie es sein könnten.

Weiterhin haben wir zum geschätzten Kostenblock einen Pauschalbetrag für die Reisevorbereitung hinzugefügt. Wir hatten noch einiges an Zubehör zu beschaffen, wie beispielsweise eine neue Kamera, Reiserucksäcke und noch einiges mehr. Auch dazu wird es einen separaten Beitrag geben, sobald die Reisevorbereitungen abgeschlossen und wir ready to go sind.

Da wir vor der Reise unsere Jobs aufgegeben haben, haben wir außerdem Rücklagen für drei Monate nach Ankunft in Deutschland darauf gerechnet, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Unsere Wohnung wollten wir während der Reise untervermieten.

Aus all diesen Faktoren ergab sich ein geschätzter Budgetrahmen, der einerseits unsere gesamten Reisekosten, also Transport, Unterkünfte, Lebenshaltungskosten, etc. sowie Kosten für die Vorbereitung der Weltreise (neue Kamera, Reisegepäck u. v. m.) und einen Risikopuffer für die Zeit nach der Weltreise enthielt.

Bereits vor dem Entschluss zur Weltreise hatten wir circa die Hälfte des Geldes „für unbestimmte Zwecke“ beiseite gelegt. Nachdem unser Vorhaben feststand, konnten wir den restlichen Betrag innerhalb einiger Monate zusammen sparen. Wir haben dafür hauptsächlich einen ordentlichen Batzen von unserem Monatsgehalt abgezwackt, ein paar Sachen verkauft (z. B. alte Kamera und Klamotten) und weniger bei Lieferdiensten bestellt. 😉

Wie bereits erwähnt, befinden wir uns zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht auf Weltreise. Ob wir mit unserem Sparvolumen am Ende hin kommen oder ob wir uns gnadenlos verschätzt haben, werden wir sehen und dir natürlich davon berichten.

Du hast weitere Tipps zum Thema Reisebudget, die du gerne mit uns und anderen teilen möchtest? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!